Webseiten für alle Endgeräte

Veröffentlicht am 03. Mai 2014
Veröffentlicht von Martin
Schlagwort Allgemein

Noch vor wenigen Jahren konnte man sich beim Entwurf von Webseiten relativ sicher sein, wie diese später von Besuchern betrachtet werden würden: An einem PC. Vielleicht mit einem etwas größeren oder kleineren Bildschirm, aber prinzipiell kannte man eine gewisse Bandbreite an Bildschirmgrößen, auf die man sich konzentrieren konnte.

Veränderte Ausgangslage

Das hat sich in den letzten Jahren dank der rasant steigenden Verbreitung von Smartphones und Tablet-Computern entscheidend geändert. Heute weiß man vorher nicht mehr, mit welchem Gerät die Besucher die eigene Webseite aufrufen. Lesen Sie z. B. diesen Text gerade an Ihrem PC, oder sitzen Sie vielleicht mit Ihrem Tablet auf der Couch? Oder mit dem Handy im Zug? Und wenn Sie denn tatsächlich am PC sitzen: Wie groß ist Ihr Bildschirm: 19 Zoll? 23? 27?

Gerätezoo

Die Herausforderung

Im optimalen Fall soll die besuchte Webseite auf jedem Gerät natürlich gleich gut aussehen und alle Informationen gleich gut zugänglich machen. Dass das angesichts der verschiedenen Bildschirmgrößen und der unterschiedlichen Bedienung keine allzu leichte Aufgabe ist, kann man sich vorstellen.

Jeder, der schon mal mit seinem Smartphone eine Internetseite aufgerufen hat, die nicht speziell für den Aufruf mit kleinen Bildschirmen gemacht ist, kennt das Problem: Die Inhalte werden (meistens) zwar komplett dargestellt, man erkennt aber im ersten Moment nicht viel. Statt dessen fängt man an, den Inhalt auf dem Display „groß“ zu ziehen, also zu zoomen. Dann passt aber eben nicht mehr alles gleichzeitig aufs Display, also zoomt man immer wieder rein und raus. Von der teilweise unmöglichen Benutzung der Menüs wollen wir gar nicht reden. Benutzerfreundlichkeit sieht anders aus.

Lösungsansätze

Mit der zunehmenden Verbreitung mobiler Geräte entwickelten sich in den letzten Jahren auch neue Techniken, um Webseiten auf den verschiedenen Geräten vernünftig darstellen zu können. Ein Schlagwort in dieser Bewegung ist das sogenannte responsive Design.

Hierbei wird versucht, je nach Bildschirmgröße unterschiedliche Designregeln an den Browser auszuliefern. Sitzt man an einem 24 Zoll-Bildschirm sieht die Webseite also anders aus, als wenn man sie mit einem Smartphone aufruft. Der grundsätzliche strukturelle Aufbau der Seite sowie die enthaltenen Informationen lassen sich vom Entwickler jedoch unabhängig davon festlegen, wie die Seite letztendlich abgerufen wird.